Im südlichsten Staat des afrikanischen Kontinents herrscht große Stromknappheit. Außerdem fehlen die finanziellen Mittel für den Bau von herkömmlichen Kohle- oder Gaskraftwerken. Vom Plan ein Atomkraftwerk zu errichten hat man nach dem GAU in Fukushima Abstand genommen. Angesichts einer Einstrahlung von nahezu 2.000 kWh/Jahr liegt nichts näher, als die dauerhaft vorhandene Sonnenenergie für die Stromproduktion zu nutzen. Aufgrund der momentan vergleichsweise hohen Strompreise ist die sog. Grid-Parity hier fast schon erreicht. Der erzeugte Strom wird folgerichtig an den staatlichen Energieversorger ESKOM verkauft werden.
Das Projekt Beaufort West hat einen Umfang von insgesamt 225 MW. Hierfür wurden Landflächen von 1.400 ha gesichert. Aufgrund seiner enormen Größe wurde das Projekt in drei Teilprojekte à 75 MW aufgeteilt. Vergleichsweise aufwändig gestaltet sich in Südafrika die sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung. Diese ist für alle Bauvorhaben verpflichtend und dauert circa ein Jahr.
Das Gelände wurde jedoch von uns im Vorfeld bereits geprüft und scheint uns bestens als Solarparkstandort geeignet. Auch der Einspeisepunkt ist durch eine unmittelbar angrenzende Umspannstation bereits gesichert. Die Vergabe der Bau- und Einspeisegenehmigung erfolgt über einen staatlich reglementierten Ausschreibungsprozess.
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